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#Zwei Früchte. Und was passiert danach?

vor 16 Minuten
1 Min. Lesezeit

Eine einzelne Ananaspflanze trägt in ihrem gesamten Leben nur zwei Früchte und ist danach kommerziell nicht mehr nutzbar. Nach rund zwei Jahren muss deshalb die komplette Pflanze vom Feld, bevor die Fläche neu bewirtschaftet werden kann. Für viele Betriebe bedeutet das zusätzlichen Aufwand und Kosten, ohne dass daraus ein wirtschaftlicher Gegenwert entsteht.


Häufig werden die verbleibenden Pflanzenreste chemisch getrocknet und anschließend verbrannt. Genau hier liegt das Problem. Für die Trocknung kommen teilweise Stoffe wie Paraquat zum Einsatz. Während das Herbizid in der EU seit 2007 nicht mehr zugelassen ist, wird es beispielsweise in Costa Rica weiterhin eingesetzt. 🔥 Hinzu kommen Emissionen durch die Verbrennung, Belastungen der Luftqualität und der Verlust von Material, das eigentlich weitergenutzt werden könnte. 🌎


Dieses Muster zeigt sich nicht nur in Costa Rica, sondern auch in anderen Regionen mit großflächigem Ananasanbau. Was häufig fehlt, ist eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative. Denn nicht jeder Reststoff ist automatisch Abfall – oft fehlt nur der passende Weg, ihn in bestehende Wertschöpfungsketten einzubinden. ♻️


Bei eco:fibr gewinnen wir aus den Reststoffen der Ananaspflanze hochwertige Fasern und Feinstoffe, die beispielsweise in der Papier-, Verpackungs-, Bau- und Fasergussindustrie eingesetzt werden können.


Neben ihrem besonderen Storytelling bieten unsere Fasern eine Reihe funktionaler Eigenschaften für industrielle Anwendungen.


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