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#WWF-Studie

  • 16. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Nicht jede Biomasse ist automatisch die bessere Wahl. Das klingt erstmal komisch, wenn man sich mit pflanzlichen Rohstoffen beschäftigt, aber genau das zeigt eine neue Studie des WWF, die wir sehr spannend finden. 🌿


Der WWF hat gemeinsam mit dem ifeu-Institut und der GVM untersucht, welche biogenen Rohstoffe für Verpackungen wirklich ökologisch sinnvoll sind. Und das Ergebnis ist eindeutig: Biobasiert heißt nicht automatisch besser. Es kommt stark darauf an, welcher Rohstoff genutzt wird, wie er gewonnen wird und ob er in Konkurrenz zu anderen wichtigen Nutzungen steht.


Besonders beim Thema Primärholz wird das deutlich. Die Wälder Europas stoßen zunehmend an ihre Belastungsgrenze, während die Nachfrage nach Holz als Rohstoff für Papier, Verpackungen und Energie gleichzeitig weiter steigt. Das ist ein echter Zielkonflikt, den die Studie klar benennt.


Anders sieht es bei Agrarreststoffen und Bagasse aus. Sie entstehen als Nebenprodukt der Landwirtschaft, werden aktuell häufig umweltschädlich entsorgt und schneiden in der Studie bei den Parametern Fläche, Energie und Wasser besonders gut ab. Die Studie nennt sie explizit als vielversprechende Alternativen zu forstbasierten Rohstoffen. Das trifft genau das, womit wir uns bei eco:fibr beschäftigen. Wir gewinnen mechanisch aufbereitete Trockenfasern aus den Reststoffen der Ananaspflanze, einem pflanzlichen Reststoff, der nach der Ernte auf dem Feld zurückbleibt und bisher kaum genutzt wird. Kein zusätzlicher Anbau, keine Konkurrenz zu Lebensmitteln, keine neuen Rohstoffquellen.

Die entscheidende Frage ist also nicht ob Biomasse, sondern welche Biomasse, wie und wofür. Vorhandene Reststoffe gezielt weiterzuverarbeiten, statt neue Rohstoffquellen zu beanspruchen, ist der Ansatz, den wir für industriell relevant und skalierbar halten. 🍍♻️


Wenn ihr mehr über unsere Arbeit erfahren wollt, folgt uns gerne hier und bleibt dabei!



"WWF-Studie: Biogene Rohstoffe in Verpackungen (2025), erstellt von ifeu-Institut und GVM im Auftrag des WWF Deutschland"



 
 
 

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