#Trockenfasern?
- 28. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Was sind eigentlich Trockenfasern? đż
Der Begriff fÀllt bei uns stÀndig, deshalb klÀren wir das heute einmal in Ruhe.
Trockenfasern sind pflanzliche Fasern, die durch mechanische Aufbereitung aus Agrarreststoffen gewonnen werden.
Ăber den Prozess haben wir schon gesprochen, das Ausgangsmaterial, etwa BlĂ€tter oder StĂ€ngel, wird mechanisch so bearbeitet, dass die in der Biomasse enthaltenen Fasern separiert und in eine nutzbare Form gebracht werden. Die Eigenschaften der Fasern, etwa FaserlĂ€nge oder Reinheit, hĂ€ngen dabei von der natĂŒrlichen Beschaffenheit des jeweiligen Rohstoffs ab. Eine chemische Modifizierung der Fasern findet im mechanischen Prozess nicht statt. đ±
Im Mittelpunkt steht dabei die mechanische Bearbeitung. Dadurch lĂ€sst sich der Ansatz auf ganz unterschiedliche pflanzliche Ausgangsmaterialien ĂŒbertragen, von AnanasblĂ€ttern bis zu anderen Agrarreststoffen, an denen wir aktuell forschen. đ
Das Ergebnis ist ein Rohstoff, der fĂŒr verschiedene Industrien interessant sein kann, etwa die Papier-, Verpackungs-, Bau- oder Fasergussindustrie. Welche konkreten Anwendungen sich daraus ergeben, hĂ€ngt stark von den jeweiligen Anforderungen ab und wird derzeit gemeinsam mit Partnern getestet.
FĂŒr uns bei eco:fibr steht Trockenfaser fĂŒr einen Ansatz, der ressourcenschonend und industrienah entwickelt wurde. Ein vorhandener Reststoff wird so Schritt fĂŒr Schritt zu einem Material, das industriell eingesetzt werden könnte. đ
Fragen dazu? Schreibt sie gerne in die Kommentare! đŹ





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