#Die Anfänge von eco:fibr
- vor 44 Minuten
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Alles begann mit einer Dokumentation über Bananen. 🍌
Es war 2017, als eine Dokumentation zeigte, wie jedes Jahr tausende Tonnen Bananen vernichtet werden, weil sie schlicht nicht den Exportstandards entsprechen. Diese Bilder haben eine Dozentin der Leibniz Universität Hannover bewegt, sich an Enactus Hannover zu wenden, um der Verschwendung etwas entgegenzusetzen. Dieser Herausforderung nahmen sich unter anderem Niklas und Merit an. 🌱
Mit der ursprünglichen Idee, Zellstoff aus den Bananenschalen zu extrahieren und daraus Textilien herzustellen, ging es für die beiden ein knappes Jahr später das erste Mal nach Costa Rica. Costa Rica zeigte ihnen etwas ganz anderes als erwartet. Nach der Besichtigung einer Bananenplantage und Gesprächen mit verschiedenen Einheimischen zeigte sich schnell, dass das Problem der Bananenabfälle dort bereits gut gelöst wird. Stattdessen kämpfen die Farmerinnen und Farmer mit einem ganz anderen Abfallproblem: den Reststoffen der Ananaspflanze. 🍍
Denn nach der Ernte bleiben enorme Mengen pflanzlicher Biomasse auf den Feldern zurück, die häufig chemisch getrocknet und anschließend verbrannt werden. Ein ökologisches und wirtschaftliches Problem, das bis heute in vielen Anbauregionen ungelöst ist. Genau darin sahen Niklas und Merit ein Potenzial, das es wert war, weiterverfolgt zu werden. 🌿
Ein Umweg, der alles verändert hat. Aus der ursprünglichen Idee wurde eine neue Frage, und aus dieser Frage ist eco:fibr entstanden.
Manchmal findet man nicht das, wonach man sucht, sondern etwas, das noch wichtiger ist. 🚀





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