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#Costa Rica

vor 10 Minuten
1 Min. Lesezeit

🍍 Ein Land, kaum größer als Niedersachsen, prägt den globalen Ananasmarkt.

Die Rede ist von Costa Rica. Das kleine mittelamerikanische Land ist der mit Abstand größte Exporteur frischer Ananas weltweit und steht für rund 44 Prozent der weltweiten Ananasexporte. Jedes Jahr gehen von dort weit über eine Million Tonnen frische Ananas in mehr als 40 Länder, vor allem in die USA und nach Europa 📦.


Diese enorme Anbaumenge hat aber eine Kehrseite. Geerntet wird nur die Frucht, die Pflanze selbst bleibt zunächst stehen. Eine Ananaspflanze trägt in ihrem Leben nur zwei Früchte, erst nach der zweiten Ernte ist sie verbraucht und muss komplett vom Feld. Dann fallen gewaltige Mengen Biomasse an, die beseitigt werden müssen, bevor neu angebaut werden kann.


Bisher werden diese Reste chemisch getrocknet und verbrannt, oft mit hochgiftigen Mitteln wie Paraquat, das in der EU längst verboten ist, in Anbauländern wie Costa Rica aber weiter großflächig eingesetzt wird. Das kostet Zeit, Geld und wertvolle Ressourcen.


Bei eco:fibr gewinnen wir aus den Reststoffen der Ananaspflanze hochwertige Fasern und Feinstoffe, die beispielsweise in der Papier-, Verpackungs-, Bau- und Fasergussindustrie industriell eingesetzt werden können.


Neben ihrem einzigartigen Storytelling überzeugen unsere Fasern durch eine Reihe funktionaler Vorteile:

  • Hohes Volumen (Bulk)

  • Energieeffiziente Bindungsentwicklung mit Potenzial zur Reduzierung des Mahlenergiebedarfs

  • Offenporige und luftdurchlässige Struktur

  • Bewusst raue Haptik und charakteristische Optik für differenzierende Produktkonzepte mit hoher Opazität

Darüber hinaus sind unsere Fasern ISEGA-zertifiziert und für den Lebensmittelkontakt geeignet.


Turning Waste Into Purpose 🌱




 
 
 

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